Über PROMOVETAbout PROMOVET

Die berufliche Aus- und Weiterbildung für niedrig qualifizierte Jugendliche stellt eine komplexe pädagogische Herausforderung dar. Häufig berichten Trainerinnen und Trainer von Schwierigkeiten dabei, die jungen Menschen zu "erreichen". Sieht man sich die Kommunikationsmuster, -gewohnheiten und -prozesse junger Menschen an, so zeigt sich, dass immer seltener komplexe Texte gelesen oder geschrieben werden. Die kommunikationsbasierte Interaktion

⇒ ist kurz und nutzt Schlüsselwörter, Slang, Abkürzungen usw.;
⇒ ist schnell und unmittelbar und
⇒ wird vor allem immer digitaler.

 

Die berufliche Aus- und Weiterbildung überall in Europa besteht zwar kaum noch aus rein lehrerinnen- bzw. lehrerzentriertem Theorielernen, sie basiert jedoch nach wie vor hauptsächlich auf traditionellen Kommunikationskanälen. Aus diesem Grund ist es das Ziel der PROMOVET-Partner, die Trainerinnen und Trainern in der beruflichen Aus- und Weiterbildung mit Kompetenzen auszustatten, mit deren Hilfe sie die Kommunikationstools ihrer jungen Schülerinnen und Schüler nutzen und in die Didaktik bzw. in ihre Unterrichtspläne einbauen können:

PROMOVET ist das wirkliche e-Learning!

Die PROMOVET-Projektpartner

⇒ befragen Jugendliche, Trainerinnen und Trainer sowie weitere Expertinnen und Experten in der beruflichen Erst- und Weiterbildung;
⇒ erstellen ein Web-basiertes Kompendium von Tools zur Unterstützung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung;
⇒ entwickeln ein Weiterbildungsangebot für Trainerinnen und Trainer zum Einsatz unterschiedlicher IKT-Tools und deren potentiellen Nutzen für die Didaktik in der beruflichen Aus- und Weiterbildung;
⇒ unterstützen die Qualitätssteigerung und Professionalisierung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung durch den Einsatz von IKT-Tools und
⇒ realisieren einen partizipativen Ansatz in der Weiterbildung, indem Jugendliche selbst die Trainerinnen und Trainer in der Nutzung verschiedener IKT-Tools in einem Lernumfeld unterweisen.

Das Projekt PROMOVET richtet sich vor allem an Trainerinnen und Trainer in der beruflichen Aus- und Weiterbildung als Hauptzielgruppe sowie an niedrig qualifizierte Jugendliche als Hauptnutznießerinnen und -nutznießer. Weiters richtet sich das Projekt an Arbeitsmarktverantwortliche, Sozialpartner und politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in der beruflichen Aus- und Weiterbildung auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene.